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Abb.: Klaus Bauerfeld

Humboldt-Universität zu Berlin - Sprachenzentrum

Ohne Worte - reich an Kommunikation

Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist seit einigen Jahren eine anerkannte Fremdsprache. Sie kommt ohne Worte, still, ja "laut"los, daher, was ungewöhnlich ist in unserer eher lauten Welt und ungewöhnlich, da Fremdsprachen in der Regel auf Lautsystemen basieren. Hier wird nicht gesprochen, aber unter Einsatz des gesamten Körpers mit Mimik, Händen und Fingern – in 3D – über das Sehen und Gebärden intensiv kommuniziert.

In Deutschland gibt es über 80.000 Nutzer/innen, die auf DGS als Erstsprache angewiesen sind und Deutsch nur als Schriftsprache verwenden. In Berlin sind es besonders viele. Aber in Berlin gibt es zunehmend auch immer mehr Hörende, die sich DGS als zusätzliche Fremdsprache aneignen, um sich barrierefrei mit ihren Mitbürgern austauschen zu können. Vielleicht haben sie es schon gesehen: an der S-Bahn-Station, im Supermarkt oder auf der Straße. Nach unserem Schnellkurs werden sie Einiges besser verstehen.

  • Datum: Samstag, 15.5.2010, ab 13.30-14.00 Uhr
  • Ort: Alexanderplatz
  • Dozent: Andreas Costrau
  • Wie: praktisch und mit Studierenden   

Kursteilnehmerin DGS